Von alten Schläuchen und neuen Taschen

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Von alten Schläuchen und neuen Taschen

Im Rahmen meiner Assistenzarbeit bei Profil Marketing durfte ich beim Medientreff der Marke Feuerwear in Köln mitmischen. Meine Erlebnisse gibt es in diesem Blogbeitrag.

Unter der Bezeichnung Medientreff konnte ich mir bereits im Vorfeld etwas vorstellen, doch besucht hatte ich noch keinen. Lange hatten meine Kollegin Vivien und ich auf ihn hingearbeitet, dann war er plötzlich da: Der Tag, an dem das Event stattfand. Schon viele Wochen vorher hatten wir Kontakt zu den Personen hinter der Marke Feuerwear gehalten, Journalisten und Influencer eingeladen, Pressekits vorbereitet und die Fahrt nach Köln gebucht. Nun hieß es: Sachen gepackt und ab nach Köln.

Feuerwear, das klingt schon mal nach den Herren und Damen, die uns erreichen, wenn es mal brenzlig und gefährlich wird: Der Feuerwehr. Doch was haben Taschen, Rucksäcke, Accessoires und mehr damit zu tun? Nicht, dass es hier doch um Berufsbekleidung geht? Weit gefehlt, denn die Berufsbezeichnung findet sich in erster Linie in dem Material der hippen Stücke wieder: Gebrauchter Feuerwehrschlauch. Diesem wird, gewaschen und zugeschnitten, neues Leben eingehaucht. Henry, Otis, Elvis – nur ein paar Namen der recycelten Ergebnisse, die sich in den Einsätzen des Alltags nicht nur sehen lassen können, sondern auch praktisch sind.

In der Zentrale, die in einem kleinen Gewerbegebiet aber doch zentral liegt, angekommen, gab es einiges zu sehen: Große Metallbehälter voller ausgemusterter Feuerwehrschläuche, eine große Werkstatt und ein junges motiviertes Team, welches mich warmherzig aufnahm. Die Brüder Martin und Robert betreiben u.a. mit Marketingleiter Pablo und der Produktdesignerin Philomena die Firma, die sich mit diesem ganz besonderen Material beschäftigt. Die Idee kam vom Mastermind Martin, der nach seinem Studium die ersten Taschen entwarf und die Firma gründete.

Ran an den Schlauch

Nachdem alle Teilnehmer, von Feuerwehr-Instagrammer bis Zeitungs-Journalist eingetrudelt waren, ging es nach vielen Vorstellungen, dem Verteilen unserer Presse-Kits und den ersten Instagram-Posts der Influencer los. Philomena zeigte unter neugierigen Blicken in ihrem Workshop, wie man mit Druckknöpfen, einer Schere und ordentlich Kraft in den Armen eine Schale aus Feuerwehrschlauch bastelt. Anschließend durften sich unsere VIPs selbst an einer versuchen, die sie selbstverständlich mitnehmen durften.

Danach ging es in die heiligen Hallen der Produktion. Martin erklärte entspannt und locker wie die Schläuche zuerst geschnitten und anschließend gewaschen werden. Dann berichtete er, wie diese für den finalen Schnitt in die Nähereien kommen und beantwortete geduldig die vielen Fragen der Anwesenden. Ein Trolley aus Feuerwehrschlauch? Viel zu schwer, um damit zu fliegen. Wie kam er auf die Idee, gerade dieses Material zu verwenden? Er wollte Mode aus nachhaltigem Stoff produzieren und kam nach Versuchen mit Segelstoff auf Feuerwehrschläuche. Nach so vielen Infos juckte es Pablo in den Fingern: Zwei eigens eingerichtete Foto-Ecken luden zu professionellen Fotos und perfekten Selfies mit aufgerollten Schläuchen, Feuerwehrhelmen und natürlich den Produkten des Tages. Schnell war ein Gruppenbild arrangiert, welches die schicken Taschen nochmals ins beste Licht rückte und alle Besucher strahlen ließ.

Snacks, kühle Getränke – und Nachbereitung

Bei Snacks und kühlen Getränken fand der Nachmittag seinen Ausklang und nachdem die letzten beiden Besucherinnen die Firmenzentrale verlassen hatten, zogen wir Resümee und tauschten uns aus. Viviens und meine Aufgabe war nun, alle besucherbezogenen Informationen, Fragen und Wünsche des Nachmittages zusammengefasst zu verschriftlichen und weiterhin Kontakt zu halten: Manche waren an Produkten interessiert, andere benötigten noch bestimmte Auskünfte und ergänzendes Material. Auch Pablos Fotos wurden nochmals für die Verwendung in sozialen Netzwerken oder der Presse versendet.

Am nächsten Tag warteten noch Aufgaben der Aufbereitung und Auswertung auf uns. Hiermit werden wir noch in den nächsten Wochen beschäftigt sein. Jetzt heißt es, sich um das sogenannte Follow Up zu kümmern und mit den Interessenten in Kontakt zu bleiben. Vielleicht ergeben sich daraus langjährige Kommunikationsbeziehungen – zumindest sind schon jetzt einige Platzierungen und Kooperationen für die Weihnachtszeit zugesagt. Zu sagen bleibt mir, dass dieser erfolgreiche Tag für Marke und PR-Agentur viel zu schnell an uns vorbeizog. Aber keine Sorgen: Auch im nächsten Jahr soll es wieder einen Medientreff bei den feuerfesten Kölnern geben. Profil Marketing freut sich schon drauf!

Ich bedanke mich herzlich bei Feuerwear, Profil Marketing und meiner Kollegin Vivien für diesen tollen Tag und die Möglichkeit, neue praktische Erfahrungen in der Organisation und Durchführung von Presseevents gesammelt zu haben.

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