In 12 Filmen um die Welt: Reisebericht vom International Filmfestival Braunschweig

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In 12 Filmen um die Welt: Reisebericht vom International Filmfestival Braunschweig

Gut, Cannes? Kennt man. Vielleicht auch Locarno und Venedig, oder national, Berlin und Leipzig. Aber Braunschweig?

Dabei gibt es das Filmfest Braunschweig bereits seit 1987, das damit das älteste Filmfestival in Niedersachsen ist. Jährlich werden nicht nur über 200 aktuelle Filmproduktionen aus aller Welt gezeigt, sondern mit der „Europa“ auch ein Filmpreis an Stars wie Isabell Huppert oder Mads Mikkelsen verliehen. In diesem Jahr wurde Nina Hoss ausgezeichnet. Die verschiedenen Filmreihen und thematischen Schwerpunkte werden jährlich von über 20.000 Besuchern gesehen – und ich bin einer davon.

In der schnelllebigen Agenturwelt ist die Zeit oft knapp und die Aufmerksamkeitsspanne kurz – ich erlebe es dann als besonders erfrischend und inspirierend, sich mal fast eine Woche lang nach der Arbeit noch auf spannende neue Filme im abendfüllenden Format auf der großen Leinwand einzulassen. Und das nicht erst, seit ich im Team für unsere Kunden vom Online Portal für Dokumentarfilme FEATVRE mitarbeite…

Immer wieder faszinieren mich dabei besonders die frischen Independent-Produktionen aus der internationalen Reihe des Filmfestivals.

Wo sonst kann man in so kurzer Zeit so packend, eindrucksvoll und gebündelt Eindrücke vom Leben, Denken und Fühlen in anderen Ländern sammeln, wo sonst so günstig auf eine kleine „Weltreise“ gehen… und das auch noch im Original mit Untertiteln?
In diesem Jahr ging es los mit zwei Einblicken in die unterdrückte und verfolgte musikalische Untergrundszene im Iran („Raving Iran“, „Wenn Gott schläft“), weiter nach Kurdistan zum bleihaltigen Neo-Western „My Sweet Pepperland“, dann vom dramatisch-epischen „Dede“ aus Georgien über Rumänien und den bittersüß-lakonischen „Charleston“ bis nach Ägypten und dem von der Politik instrumentalisierten TV-Imam „The Preacher“. In Russland taucht man beklemmend nah in den Alltag von Rettungsmedizinern („Arrhytmia“) oder reist mit der Band Placebo zu Konzerten und lokalen Künstlern („Placebo:Alt.Russia“), um dann in Israel mit den drei palästinensischen Bewohnerinnen einer WG in Tel Aviv die Nächte durchzufeiern und zu –weinen. Immer „In Between“ halt!
Nach diversen weiteren Stationen landeten wir schließlich am Sonntagabend wieder in der Heimatregion beim Harzkrimi „Harter Brocken“ – what a trip!

Doch nicht nur diese Eindrücke sind für den Alltag wertvoll und inspirierend, der PR-Profi hat natürlich auch immer ein Auge auf die Öffentlichkeitsarbeit solcher Events. Auch hier punktet das „BIFF“ (Braunschweig International Filmfestival) seit einigen Jahren mit einem schlüssigen, charmanten und nachhaltig-informativen Auftritt im CI-Gelb, zu dem neben den klassischen Medien zunehmend auch die sozialen treten.

Besonders gelungen dabei, dass unter dem Hashtag #meinBIFFfilm Mitarbeiter und Unterstützer des Festivals ihren persönlichen Lieblingsfilm aus dem Programm vorstellen. Die festivaleigene App macht es dann einfach, sich eigene Favoriten auszuwählen, im Kalender zu markieren und Karten zu ordern.

Mein Kalender ist jedenfalls geblockt für die nächstjährige „Weltreise“ auf der großen Leinwand. Schaut Euch mal meine Auswahl an!

 

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Von | 2017-10-25T17:50:29+00:00 25. Oktober, 2017|Allgemein, Small-Talk, Veranstaltungen|0 Kommentare

Über den Autor:

Jens Müller

Projektassistent bei Profil Marketing seit 2016. Verantwortlich für Administration, Content, Kommunikation und Social Networking.

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