Diese Woche geht es endlich wieder los: Das erste Türchen am Adventskalender kann am Donnerstag geöffnet werden! Mit den meisten befüllten Kalendern ist die Vorfreude auf Schokolade, Pralinen oder Marzipan groß. Das Zählen der Tage bis zum 24. Dezember hat auch im Internet seit Jahren Tradition über die zahlreichen Weihnachts- oder Adventskalender der Online-Magazine. Unterschiedlichste Aktivitäten von Marken oder Herstellern im Social Media Bereich kommen dazu. Beispielsweise startet unser Kunde Feuerwear dieser Tage sein Weihnachtsspezial auf Facebook mit täglich neuen Themen, Ratespielen und Verlosungen. 

Als PR-Agentur starten wir ab Oktober jeden Jahres damit, für unsere Kunden Weihnachtsverlosungen und somit die Teilnahme an den digitalen Adventskalendern zu arrangieren. Teilweise funktioniert dies mit Extra-Budget, damit geforderte Setup-Fees der großen Verlage bedient werden können bei Gewinnspielen im Web. Oder es wird direkt über die Produkte verhandelt, deren UVP-Warenwert als Leistung zur gemeinsamen Kooperation in die Waagschale gegeben werden. Ab Anfang Dezember heißt es daher in der Agentur für unsere PR-Kunden im Consumer Bereich Türchen öffnen, Clippings und somit Ergebnisse sammeln. 

Eine neue Form des digitalen Adventskalenders testete ich jetzt im Privaten. Der Kauf eines Adventskalenders für das kleine Patenkind stand an! Wir erinnern uns: Als Kind war die Wartezeit bis zum Weihnachtsfest und dem baldigen Auspacken von zahlreichen Geschenken nahezu unerträglich. Die täglichen kleinen Goodies, Ü-Eier oder Schoki`s aus dem Kinder-Adventskalender waren ein unbedingtes Muss, um einigermaßen die vielen vielen Tage bis Weihnachten zu überbrücken. Dieser großen Verantwortung war ich mir bei Betrachtung der riesigen Auswahl an Kalendern im Supermarkt durchaus bewusst. Die Wahl fiel auf den „Digitalen Adventskalender“ der Firma Milka. Das Produkt stach aus der Menge der Angebote doch irgendwie heraus auf den zweiten Blick. Mittels einer kostenlosen App und QR-Codes im Kalender lässt sich jeden Tag eine lustige Überraschung abrufen, so das Werbeversprechen.

 

Bei der gestrigen Präsentation vor dem Kind kam die Aussicht auf bloßes Scannen von Codes in den nächsten 24 Tagen jedoch erst mal gar nicht so gut an. „Ooooohh, schööön!“, lautete der erste und schnelle Kommentar. Und ja, ich erkenne Sarkasmus bei einer Zwölfjährigen. Nach dem Laden der Milka-App hellte sich das Gemüt auf, denn die App ist wirklich schön und interessant für Kinder gestaltet. Als bei weiterer Sicht- und Schüttelprüfung des Adventskalenders festgestellt wurde, dass sehr wohl eine tägliche Dosis Schokolade zu erwarten ist, war die Begeisterung endlich richtig da und das Kind zeigte sich sehr zufrieden! Digitale Welt hin oder her, im wahren Leben zählen einfach reale Dinge und Schokolade gehört offensichtlich dazu!