Presseportale – sinnvolle Unterstützung oder unnötiger Ballast?

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Presseportale – sinnvolle Unterstützung oder unnötiger Ballast?

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Sobald unsere Kunden ihre Freigabe für Pressemitteilungen erteilt haben und diese anschließend von uns verschickt werden, stellen wir diese auch bei ausgewählten Presseportalen ein. Eine Auflistung selbiger ist auch in den monatlichen Reports einzusehen, was beizeiten auf manchen Kunden befremdlich wirkte (und wirkt), da diese „Veröffentlichungen“ nicht den normalen Clippings gleichzusetzen sind. 

 

Dies ist „eigentlich“ richtig, aber dennoch kostet es unsererseits Zeit und Arbeit die Portale zu bestücken, sodass diese „Portal-Clippings“ auch immer bewertet werden – sofern Kunden es wünschen, nehmen wir diese aber auch ohne Wertung in den monatlichen Report auf. Der eigentliche Zweck dieser Bestückung liegt aber in der Nachhaltigkeit und wird mit dem jeweiligen Kunden immer besprochen: Erweiterte Sichtbarkeit, verbessertes Google-Ranking und indirekter Kontakt zu Journalisten sind einige der wichtigsten Benefits beim Bestücken der PR-Portale.

Doch was sind Presseportale genau?

Presseportale sind eigene Websites, die auf die Verbreitung von Pressemitteilungen spezialisiert sind. Dass dabei JEDE PR aufgenommen wird, ist oft ein Trugschluss, denn hinter einigen von diesen Portalen stehen echte Redaktions-Teams, die die PR-Inhalte auf Genauigkeit und Werblichkeit prüfen und gegebenenfalls ablehnen. Openpr.de hat hier sehr strenge Vorgaben und hat schon das eine oder andere Mal eine Veröffentlichung abgelehnt. Eine qualitative Beurteilung der geschriebenen Texte ist somit definitiv vorhanden. Die Portale dienen dazu die Allgemeinheit und speziell Journalisten über aktuelle Unternehmens- und Produktnews verschiedenster Firmen zu informieren. Dabei kann jeder diese Portale bestücken, doch einige sind auch mit Kosten verbunden, die monatlich oder auch schon bei einmaliger Nutzung anfallen. Hinter den kostenpflichtigen Portalen stehen meist Dienstleister, die gegen Bezahlung PR-Mitteilungen an diverse Kunden- oder Journalistenstämme verteilen.

Kontakt zu Freelancern

Wir erachten die Bestückung dieser Portale als enorm wichtig, da wir über diese Methode bereits Kontakte zu wichtigen, uns bislang unbekannten, Journalisten generieren konnten. Denn speziell Redakteure auf freier Basis oder Blogger bedienen sich solcher Portale für diverse Reportagen und kommen aufgrund der angegebenen Kontaktinformationen auf unsere Agentur zu.
Die wachsende Bedeutung der Presseportale ist auch im Pressereport von PR-Gateway einzusehen:
  • Anstieg der Besucher auf kostenlosen Presseportalen im Zeitraum 2009 bis 2013 um 55 Prozent
  • Anstieg der veröffentlichten Pressemitteilungen im Zeitraum 2010 bis 2013 um 845 Prozent
  • Über 34 Mio. monatliche Seitenaufrufe in kostenlosen Presseportalen
  • 4 Prozent aller Portale generieren 16,5 Mio. Klicks im Monat
Was allerdings zu beachten ist, ist die regelmäßige Prüfung der verwendeten Presseportale auf Ranking und Verbreitung. Denn oft entstehen weitere Portale, die eine bessere Reichweite haben, sodass wir bereits dazu übergegangen sind, einige Portale in unserer Bestückung auszutauschen.

Was haltet Ihr von Presseportalen? Und vor allem benutzt Ihr diese? Welche erachtet Ihr am Wichtigsten?
Von | 2015-07-17T08:47:00+00:00 17. Juli, 2015|Allgemein, Public Relations, Wissenswertes|0 Kommentare

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